Die dünne Haut der Erde – Kammer des Schreckens

20. Januar – 23. Juli 2017
Sonderausstellung, Senckenberg Naturmuseum Frankfurt,
2. OG Wolfgang-Steubing-Saal

Gefährdung von Böden

Bodenorganismen sind essentiell für alle Stoffkreisläufe und Vorgänge in terres­trischen Ökosystemen. Seit vielen Jahrhunderten unterliegen die Böden anthro­pogenen Veränderungen. Faktoren wie Erosion, Eutrophierung, Entwässerung, Pestizid-, Schwermetall-, Salz oder andere Schadstoffbelastungen, aber auch Bodenverdichtung und Bodenversiegelung haben gravierende Auswirkungen auf das Ökosystem Boden. Durch derartige Beeinträchtigungen nehmen die Biodiver­sität und die ökosystemaren Leistungen im Boden stark ab.

Doch auch der Mensch ist von den Veränderungen betroffen: Böden verlieren durch Erosion ihre natürliche Frucht­barkeit, die landwirtschaftliche Anbaufläche schrumpft und die Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung wird zunehmend problematischer. Wie die Einflüsse der Menschen die Bodenökosysteme und ihre Bodentiergemein­schaften gefährden und was zu tun ist, um dieser Gefährdung entgegenzuwir­ken, ist Inhalt dieses Themenkomplexes. Auch das eigene Verbraucherverhalten wird gespiegelt.

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