200 Jahre Leidenschaft für Natur und Forschung

29. Juni 2017 – Februar 2018, Jubiläums-Sonderausstellung im Senckenberg Naturmuseum Frankfurt

 

Diplodocus, Urelefant und Strauß bekamen 2017 neue Gesellschaft: Sieben überdimensionierte Buchexponate zogen in das Senckenberg Naturmuseum ein. Sie zeigen die bewegte 200-jährige Geschichte der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung. Sieben Stationen im Museum beschreiben die Entwicklung der 1817 von Frankfurter Bürgern gegründeten Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft hin zum heutigen Akteur weltweit führender Forschung mit elf Standorten in Deutschland. Dabei betrachtet die gemeinsam mit dem Institut für Stadtgeschichte und dem Historischen Museum Frankfurt entwickelte Ausstellung „200 Jahre Leidenschaft für Natur und Forschung“ auch die Bedeutung der Senckenberg-Gesellschaft für die Stadt Frankfurt und das Leben in der Mainmetropole.

Mit der Sonderausstellung steht das Naturmuseum Frankfurt ganz im Zeichen des 200-jährigen Senckenberg-Jubiläums. Die aufgeschlagenen Bücher im XXL-Format stehen an verschiedenen Stationen im Museum und illustrieren Highlights aus zwei Jahrhunderten Forschung und Vermittlung. Neben den Büchern sind in Vitrinen Exponate aus der Forschungsgeschichte Senckenbergs zu sehen, so zum Beispiel ein mehrteiliges Mikroskop mit dem bereits Fritz Römer als der erste hauptamtliche Kustode Senckenbergs zu Beginn des 20. Jahrhunderts Proben untersuchte. Die Ausstellung hebt zudem die historische Bedeutung einzelner Highlight-Exponate der Dauerausstellung hervor.
Lernen Sie auf Ihrem Rundgang durchs Museum die Pflasterzahnechse kennen, deren ausgestelltes vollständiges Skelett weltweit ein Unikat ist, oder die weltberühmte, von Arthur von Weinberg gestiftete Edmontosaurus-Mumie. Die Ausstellung nimmt die Besucher so mit auf eine Reise durch 200 Jahre faszinierender Wissenschafts- und Stadtgeschichte.

Die Ausstellungseröffnung fand am 29. Juni im Rahmen einer Pressekonferenz statt. Dr. Jan Gerchow, Direktor des Historischen Museums Frankfurt, Prof. Dr. Andreas Mulch, Direktor des Senckenberg Forschungsinstituts und Naturmuseums und Prof. Dr. Dr. h. c. Volker Mosbrugger, Generaldirektor der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, begrüßten die Gäste. Anschließend fand ein Rundgang durch die Ausstellung mit Marie Rahn (Kuratorin) und Dr. Bernd Herkner (Leiter Abteilung Museum, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum) statt.